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Große Augen machen in Big Sur, CA

Ich studiere derzeit in Kalifornien, und vom ersten Tag an lag mir mein neuer Nachbar hier in den Ohren, ich müsste mir unbedingt Big Sur ansehen. In den Winterferien setzte ich diesen Vorschlag, mit lieber Begleitung, in die Tat um -- und fand ein (Photo-)Paradies zwischen Santa Barbara und Monterey.

Die Winterferien — inklusive Weihnachten und Neujahr — verbrachten wir ‘on the road’, zwischen Santa Barbara, den kalten Straßen San Franciscos, dem Wahnsinn von Las Vegas, den schönsten Nationalparks und mit den wuscheligsten Rindern in Utah, den weitläufigen Steppenlandschaften, Canyons und Wüsten Arizonas, und Los Angeles. Der erste Abschnitt unserer Reise aber, auf dem Weg gen Norden nach San Fran, führte uns durch gleich durch das erste Highlight unserer Reise, und diesem widme ich hier einen ganzen Artikel:

Big Sur ist ein State Park entlang der kalifornischen Küste, und der wohl schönste Küstenabschnitt der Westküste — und vielleicht auch der gefährlichste, denn der berühmte Highway 1 windet sich hier auf engen Kurven direkt an Steilabhängen entlang. Dafür wird man aber zusätzlich noch durch die Aussicht seines Atems beraubt: Hinter jeder Kurve wartet eine neue Überraschung, ein neuer Blick auf die mächtigen Wellen des Pazifik, oder ein unerwarteter Blick die Hügel hinauf ins Landesinnere, wo dichter Dunst über den Tannen hängt.
Wir fanden einige inoffizielle Pfade, die uns direkt ans Wasser führten. Das strahlende Türkisblau des Wassers, die sandfarbenen Felsen, und das satte Grün der Landschaft gaben einen starken Kontrast, hervorragend für Fotos!

Alle paar Meter ärgerte ich mich auf dieser Reise, dass ich zu wenig über die kalifornische Vegetation weiß – sonst könnte ich jetzt dutzende einzigartige Arten von Pflanzen und Tieren hier aufzählen. Noch nie habe ich so wunderschöne Muscheln gesehen wie hier, und uns begegneten Pelikane und Condore und die ulkigsten Vögel. Zudem erinnerte die Landschaft, je weiter man nach Norden fuhr, immer mehr an Irland oder Schottland mit den satten grünen Wiesen.

Zu schade, dass wir nur auf der Durchreise waren — hier könnte man glatt länger bleiben. Die Einheimischen bauen wagemutig ihre Häuschen direkt an die Klippen, unter ihnen das offene Meer. Die Bewohner des State Park sträuben sich zum Glück gegen übermäßigen Tourismus, von dem viele der amerikanischen Nationalparks mittlerweile heimgesucht werden. Da wir Mitte Dezember unterwegs waren, waren wir ein Glück fast allein mit der Natur, sodass wir sie ganz auf uns wirken lassen konnten.

written by philippa

2 comments

  1. zonderbar

    zonderbar

    wow, tolle Bilder!

    over 1 year ago · report as spam
  2. philippa

    philippa

    @zonderbar Dankeschön! (:

    over 1 year ago · report as spam

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