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Icelandic Farm Holidays Tag 2 Stopp 4: Eislagunen Breiðarlón und Jökursarlón

Ich hatte schon vorher Bilder von der Eislagune Jökursarlón gesehen, und war schwer beeindruckt. Ehrlich gesagt, konnte ich mir kaum vorstellen, so einen beeindruckenden Ort wirklich zu besuchen, und war deshalb umso begeisterter, als wir den See mit den riesigen Gletscherstücke vor uns sahen!

Bisher hatten wir in Island noch eher normales Klima mitbekommen. Ein bisschen Sonnenschein, ein paar verregnete, kalte Tage… die Landschaft war zwar komplett anders gewesen, als alles, was wir vorher kannten, aber trotzdem konnte ich mir nicht so recht vorstellen, wie es sich anfühlt, so nah an einem Gletscher dran zu sein. Und der Gedanke, dass unser nächster Stopp ein See sein sollte, auf dem Eisberge schwimmen, kam mir irgendwie absurd vor.

Bevor wir bei Jökursarlón ankamen, sahen wir ein Schild zu einer anderen Sehenswürdigkeit: Breiðarlón. Davon stand nichts in unserer Wegbeschreibung, aber wir dachten uns, dass wir ja mal kurz gucken könnten, was Breiðarlón ist, wenn es schon direkt am Weg liegt. Also bogen wir ab, und holperten über eine furchtbar schlechte Straße der Sehenswürdigkeit entgegen. Mal wieder waren wir sehr froh, dass wir ein großes Auto mit Allradantrieb und Ersatzrad bekommen hatten! Wenn die isländischen Straßen schlecht sind, dann ist es wirklich fast unmöglich, dort lang zu fahren. Ob das irgendwie mit der Bauweise der Straße zusammenhängt? Etwa alle 20 cm kommt ein scharfkantiger Hubbel, dazwischen immer wieder Schlaglöcher, deren Tiefe sich nicht abschätzen lässt, da sich darin Pfützen gebildet haben.

Nach dieser kleinen Holperfahrt blieb uns fast der Atem weg: vor uns ein Ausläufer des Gletschers Vatnajökull, der direkt in einen kleinen See mündete, in dem die Eisberge umhertrieben. Aufgeregt rafften wir alle unsere Kameras zusammen, und liefen vom Parkplatz aus runter an das Ufer des Breiðarlón. Wir konnten gar nicht aufhören, die Eisblöcke zu bestaunen, und mussten und schließlich mit einem Blick auf die Uhr losreißen, um weiter zum Jökursarlón zu fahren.

Da wir um 18 Uhr in unser Hotel einchecken sollten, blieben uns genau genommen 5 Minuten am Jökursarlón, um auszusteigen und Bilder zu machen. Wir spielten kurz mit dem Gedanken, einzuchecken und später nochmal wiederzukommen, aber das wäre ein zu großer Umweg geworden. Also suchten wir uns schnell einen Parkplatz und sprinteten zum See, der direkt an der Ringstraße liegt. Der Jökursarlón ist viel größer als der Breiðarlón, aber dafür nicht ganz so schön. Oder vielleicht fehlte uns die Zeit, um den Jökursarlón richtig zu würdigen… jedenfalls sausten wir schnell wieder los, und erreichten auch fast pünktlich unsere Herberge.

written by shoujoai

2 comments

  1. gepo1303

    gepo1303

    Hübscher weißer Pulli. Toller Ort, wollten wir hin, aber sehr weit leider von Reykjavik

    about 1 year ago · report as spam
  2. shoujoai

    shoujoai

    Den Pulli gibts in Reykjavik auf dem Flohmarkt ;) wir wollen im Dezember auch wieder zu Jökursarlon. Ich glaube, bei gutem Wetter gibt es Tagesausflüge, hoffentlich sind die Straßen auch im Winter einigermaßen frei! @gepo1303

    about 1 year ago · report as spam

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