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Ein lomographisch inspirierter Trip nach Berlin Teil 6

Nachdem ich den Lomography City Guide Berlin aus einer Laune heraus gekauft hatte, verliebte ich mich plötzlich in die kleine Welt, die darin aufgezeichnet war, und da ich schon lange ein Verlangen hatte, mal wieder zu verreisen, besorgte ich mir einen Pass, überzeugte meine Freundin Sarah, dass sie mitkam, und ließ meinen kleinen, aus einer Laune heraus entstandenen Traum, wahr werden! Dies ist Teil 6 unserer Abenteuer in Berlin!

Tag 6: Der Tag begann mit dem besten Frühstück überhaupt im Cayetano, Kopernikusstr. 18. Für 7 Euro bekommst du frischen Apfelsaft, einen Brotkorb und eine schön angerichtete Platte mit Salat, Butter, Schafskäse, Quark, Käse, Wurst, Melone, Tomate, Apfel, Blutorange, Gurken und einem gekochten Ei; es war unglaublich gut! Mit unseren jetzt sehr glücklichen Bäuchen wanderten wir nach Mitte, um uns das Mahnmal für die ermordeten europäischen Juden (Nr. 241) anzusehen. Wie viele Monumente, die sich mit Berlins Vergangenheit beschäftigen, ist auch dieses sehr gut gemacht. Es versucht keine großen oder protzigen Statements abzugeben, sondern funktioniert sehr gut durch seine ruhige Einfachheit. Während man durchläuft fühlt man sich unwohl, bald sogar ein bißchen desorientiert, sehr effektiv. Das Museum darunter muss man sich ebenfalls ansehen, und auch das ist in perfekt bescheidenem Stil gebaut. Verschiedene Aspekte der Ausstellung wie Briefe und Gegenstände von Familien, die sehr gelitten haben, fügen den schockierenden Zahlen ein menschliches Element hinzu.

Die hellen Farben des Nikolaiviertels (Nr. 242) in der Altstadt halfen, die gedrückte Stimmung wieder ein bisschen aufzuhellen. Es ist ein atemberaubendes Stück Berlin mit engen, gepflasterten Gassen, Steiff Teddybären Geschäften und großen Statuen. Man würde nicht ahnen, dass die meisten der Gebäude im Krieg zerstört wurden und erst vor einer Weile wieder aufgebaut wurden.

Danach gingen wir zu White Trash Food (Nr.134), die Mischung aus exzentrischem Dekor, unglaublichem Essen und einer lebendigen Atmosphäre ergibt eine einzigartige Speise-Erfahrung. Das Klientel ist breit gestreut von Familien über Geschäftsleute bis hin zu Amerikanern, die den Geschmack der Heimat suchen. Wir hatten große Humpen von frischgepreßtem Saft vor dem Hauptgericht: Ein Chicken Burger mit Kartoffelpürree und einem Salat für mich. Deutscher Salat ist so voll von Geschmack, das war super! Mit zum Bersten gefüllten Bäuchen drehten wir noch eine Runde auf dem Heimweg und genossen die Ansichten und Geräusche Berlins, die nachts lebendig werden.

Lest weiter im nächsten Teil dieser sieben-teiligen Serie! :-)

written by ungrumpy and translated by marcel2cv

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The original version of this article is written in: English. It is also available in: Spanish & Français.