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Road Trip in Florida: Meine denkwürdigste Reise-Eskapade 2011 – Teil 2

Du denkst vielleicht, dass Florida nur aus Disneyland und andere Vergnügungsparks besteht, aber 2011 habe ich herausgefunden, dass es dort noch viel mehr gibt! Wir haben Südflorida und die Florida Keys erkundet und es war der tollste Urlaub, den ich je gemacht habe!

Wie ich bereits im ersten Artikel meiner Serie erwähnt habe, habe ich zusammen mit meiner Schwester eine Erbschaft gemacht. Wir beschlossen daher etwas Geld auf einen lang ersehnten Urlaub zu verschwenden. Wir begannen mit ein paar Tagen in New York und anschließend machten wir einen Road Trip mit einem Ford Mustang Convertible durch Südflorida und die Florida Keys. Wir waren zwei Wochen unterwegs und blieben immer ein, zwei Tage an einem Ort. Deshalb dachte ich, dass ich einen kleinen Reiseführer schreibe und darin einen Ort nach dem anderen behandle, basierend auf dem was wir dort gesehen und getan haben. Es begann mit einem Inlandflug von New York nach Fort Lauderdale.

Fort Lauderdale
Unser erster Halt war Fort Lauderdale. Dort blieben wir zwei Tage. Es ist dort sehr ruhig und angenehm, ganz nah an der Küste Miamis und hat meiner Meinung nach schönere Strände als Miami. Wir verbrachten unserer Zeit damit umherzuwandern und die Binnenwasserstraßen zu erkunden; schließlich nennt man es das Venedig Amerikas, wegen der vielen Kanäle im Ort.

Naples
Nach den zwei Tagen in Fort Lauderdale, fuhren wir entlang der Alligator Alley (eine sehr lange, gerade Strecke durch das Land, dankt Gott für den Tempomat). In Naples gab es nicht viel zu sehen, aber auch das ist ein sehr ruhiger, gelassener Ort und der Old Pier verdient in jedem Fall einen Besuch. Nur ein paar Meter vom Pier entfernt sahen wir ein paar Delfine – die ersten, die wir in unserem Urlaub zu Gesicht bekamen – und das so nah am Land! Das war fantastisch!

Sanibel Island
Von Naples fuhren wir nach Sanibel Island, das liegt an der Golfküste Floridas. Es handelt sich hierbei um eine Düneninsel, das bedeutet es gibt dort großartige Sandstrände und zahllose Muscheln. Es gibt wunderbare Naturreservoirs auf der Insel, aber die Insel ist auch großartig, um dort nur zu entspannen und Sonne zu tanken.

St. Petersburg
Von Sanibel Island fuhren wir bis nach St. Petersburg. Das lag eigentlich recht nördlich von unserem Weg, aber meine Schwester hatte gelesen, dass sie dort erst vor kurzem in einem imposantem Gebäude ein Dalí Museum eröffnet haben. Damit stand fest, dass wir so weit nach oben fahren würden, um das Museum zu sehen. Die Nacht verbrachten wir dort. Den einen Tag, den wir in der Stadt hatten, verwendeten wir darauf, den Pier zu sehen und einen Wochenmarkt zu besuchen – die Bandbreite an verschiedenen Speisen war bezaubernd. Anschließend gingen wir in das Dalí Museum. Es hat nicht nur eine beeindruckende, Dalísche Fassade, sondern sie haben auch die größte Sammlung an Dalí Werken und außerdem war die Tour kostenlos. Es war eine der besten Touren in einem Kunstmuseum, die ich je gemacht habe. Wenn du zufällig in naher Zukunft in St. Petersburg bist, ist es den Umweg auf jeden Fall wert, um einen Blick in das Museum zu werfen. Aber als wir das Museum verließen, begann draußen ein kleiner Hurrikan, weshalb wir dort keine Aufnahmen mehr machen konnte. Das Wetter wurde auch leider nicht mehr schöner.

Fort Myers
Nachdem in St. Petersburg der prasselnde Regen und der starke Wind eingesetzt hatte, wollte das Wetter nicht mehr besser werden. Das machte unsere Reise nach Fort Myers – unser Aufenthaltsort für die Nacht – noch spannender. Wir hatten ja erst vor ein paar Tagen gelernt, auf der anderen Straßenseite zu fahren. Das Wetter stellte uns auf die Probe, vor allem die Strecken, die direkt am Meer lagen, waren eine Herausforderung.

Marathon
Fort Myers war nur unser Aufenthaltsort für die Nacht und zum Glück war das Wetter am nächsten Tag besser. Eine lange Fahrt stand uns von Fort Myers aus bevor, weil wir bis ganz nach unten in Florida fahren wollten. Wir wollten durch die Everglades fahren, dort eine kleine Tour machen, damit wir ein paar Alligatoren aus der Nähe sehen konnten. Außerdem wollten wir das kleinste Postamt Amerikas besuchen, das gleich an der Straße lag. Es war so winzig, dass wir zunächst daran vorbeifuhren und umdrehen mussten.

Dann fuhren wir den Overseas Highway hinunter, zu den Florida Keys, wo unser nächster Halt für zwei Nächte, Marathon, war. Die oberen und mittleren Keys sind ein toller Ort, aber sehr protzig. Bei unserem Aufenthalte besuchten wir die Old Seven Mile Bridge, die von einem Hurrikane zerstört wurde und von einer neuen Brücke ersetzt wurde. Wir besuchten das Dolphin Research Centre und sahen Delfine dort aus nächster Nähe. Am ersten Morgen dort machten wir eine Kanufahrt in den Mangroves, um die Ecke einer Insel herum mit unserem Reiseführer “Kayak Dave”. Es war eine tolle, aber durchaus gruselige Erfahrung, weil das Wasser manchmal so hoch war und wir uns flach in das Kanu legen musste, damit wir unter Ästen durchfahren konnte. Diese Fahrt würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, wenn du in der Gegend bist, das war eine wirklich einzigartige Erfahrung.

Key West
Nach zwei Nächten in Marathon, fuhren wir runter nach Key West – ein tolles Reiseziel. Es ist der südlichste Punkt im kontinentalen Teil der Staaten und liegt daher nur 90 Meilen von Kuba entfernt. Deshalb sind viele der Einwohner Einwanderer aus den Bahamas. Die Atmosphäre erinnert viel mehr an die Bahamas und die Karibik und ist auf Grund dessen ganz anders als die restliche USA und Florida. Wenn du in der Altstadt bist und die Duval Street weitgehend meidest, ist der Ort einfach magisch und wunderbar. Die meisten Gebäude sehen nach Plantage aus, die dort schon immer standen. Der beste Tipp ist, ein Rad zu mieten und umherzuradeln und einen Blick dabei auf die Sehenswürdigkeiten zu werfen. Auch die Blumenfelder sind einfach bezaubernd.

Dort kann man viele Ort besuchen und sehen; ein paar davon würde ich empfehlen. Radle umher und du kannst außer den niedlichen Häusern, das Southernmost Point Monument sehen, das Key West Lighthouse, das Ernset Hemingway House und das Winter White House, obwohl wir nirgends in einem der Häuser waren. Wir haben nur von draußen Bilder gemacht.

Wir besuchten außedem den Key West Butterfly und Nature Conservatory; kosteten die kubanische Küche im El Meson De Pepe; Key Limettenkuchen in Kermit’s Key Lime Pie Shop; tranken besonderen kubanischen Kaffee “Café con Leche” im Cuban Coffee Queen und sahen den Sonnenuntergang über dem Mallory Square. Wir buchten eine Reise, um die Delfine zu sehen und wir sahen unglaubliche viele. Sogar Babydelfine schwammen neben unserem Boot. Wir hatten ein Boot zu viert, also nur zwei Fremde waren mit uns auf dem Boot. Damit war es sehr entspannend und ruhig und es war eine der tollsten Unternehmungen, die wir dort gemacht haben. Wir gingen dann Schnorcheln und ich habe die Krab mit der LC-A+ verwendet.

Marathon
Nach unser wunderbaren Zeit in Key West fuhren wir wieder in die andere Richtung und verbrachten wieder die Nacht in Marathon. Wir machten nichts in der Stadt, weil es ja nur ein Zwischenhalt war. Aber am nächsten Morgen hielten wir in einem klassischen amerikanischen Kurzweil, dem gigantischen Objekt am Straßenrand. Dieser riesige Hummer! Einfach unglaublich!

Miami
Unser Urlaub neigte sich langsam dem Ende zu und die letzten paar Tage wollten wir in Miami verbringen. Den ersten Tag entspannten wir am Strand und schlenderten die berühmte Collins Avenue entlang und genossen die Atmosphäre. Nach den entspannenden Tagen war Miami gewissermaßen ein Schock, weil es so laut und hektisch war. Es war gerade Wochenende, weshalb die Strände voller Menschen waren. Am Morgen unseres letzten Tages nahmen wir an der Miami Design Preservation League Art Deco Tour teil. Ich würde das jedem empfehlen, der in Miami ist. Es ist gar nicht so teuer und wir sahen uns für ein paar Stunden verschiedene architektonische Werke an und ein Reiseführer informierte uns zu den jeweiligen Werken. Wir erfuhren so viel, von dem wir ohne die Tour keine Ahnung hätten.

Es war an der Zeit mit dem Strom des Miami Verkehrs zum Flughafen zu schwimmen und nach Hause zu fliegen. Es war ein wunderbarer, fantastischer Urlaub, den ich hoffentlich wiederholen kann. Ich hoffe, das hat gezeigt, dass es in Florida mehr außer Disney und Vergnügungsparks gibt. Hoffentlich habe ich euch inspiriert, die Orte zu besuchen, die ich erwähnt habe, wenn ihr in der Gegend seid. Es war wirklich ein denkwürdiger Urlaub!

Foto von rosebud82

written by rosebud82 and translated by wolkers

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The original version of this article is written in: English.