This is your last chance to pre-order your Petzval Lens and get the special aperture plates included for free! With estimated delivery in August (or even sooner), don’t miss out on securing your picture perfect portrait lens!

Have an account? Login | New to Lomography? Register | Lab | Current Site:

Lost Places - Haus der Schmerzen

Auf der Suche nach verlassenen Gebäuden für eine Lomo-Session bin ich auf die Villa Schöning im benachbarten Vlotho gestoßen. Bei meinen Recherchen über diese Villa bin ich, neben der Geschichte der Villa, auch auf einen weiteren Namen gestoßen - "House of Pain" - Haus der Schmerzen. An einem sonnigen Sonntag haben Evalina und ich uns auf den Weg gemacht, um die "Grusel-Villa" zu erkunden.

Geschichte der Villa Schöning

In den Jahren 1898/99 baute der Herforder Architekt Köster eine Villa am Hang des Amtshausberges für den Zigarren-Fabrikanten Wilhelm Schöning.
Von der Villa aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Weser.
Wilhelm Schöning verstarb 1924. Sein Sohn Julius erbte und modernisierte 1925/26 die elterliche Villa.
Bis zum Kriegsende 1945 wohnte die Familie in der Villa. Doch die einmarschierenden Amerikaner beschlagnahmten die Villa und anschließend wohnten dort bis 1950 Angehörige des englischen Roten Kreuzes.
Julius Schöning verkaufte 1952 das Anwesen an den Kreis Herford.
Nach baulichen Veränderungen wurde die Villa zum Altenheim “Schönblick” unter Trägerschaft der AWO.
Nachdem mehrfach die Träger wechselten und es negative Schlagzeilen über den letzten Betreiber des Altenheims gab, wurde der Betrieb 1982 eingestellt.
1988 kaufte der Berliner Alois Heim die Villa, um diese als Alterssitz zu nutzen.
Versuche die Villa Instand zu setzen fielen Vandalismus zum Opfer.
Aus diesem Grund verwarf der Berliner sein Vorhaben schnell wieder und die Villa Schöning steht seitdem leer.

Viele Spuk- und Gruselgeschichten sind über die Villa Schöning zu finden.
Im Mauerwerk der Villa sollen z.B. Kinder eingemauert sein. Einige Leute berichten, dass sie sich in der Villa von Kinderaugen beobachtet gefühlt haben.
Auch gibt es Gerüchte, dass Satanisten bis vor wenigen Jahren in der Villa schwarze Messen abgehalten haben sollen.

Die Villa ist heute ein gefährlicher Ort, denn das Haus ist irreparabel zerstört.
Überall sind eingebrochene Decken, Wandschmierereien und marodes Mauerwerk.
Man muss schon sehr vorsichtig sein und gucken, wo man hintritt.
Da wir ein wenig schissig sind, haben wir die Villa nur im Eingangsbereich betreten.
Trotzdem kann ich die Villa als Lomo-Location empfehlen.
Hier kann man schöne Fotos machen und auch die Gruselstimmung zieht einen in den Bann.

written by frauspatzi

5 comments

  1. caroni

    caroni

    gibts ne top ten für die besten/schönsten artikel des jahres? der gehört meiner meinung nach mit hinein. klase bilder und text.

    over 3 years ago · report as spam
  2. caroni

    caroni

    gibts eine top ten für die besten/schönsten artikel des jahres? der gehört meiner meinung nach mit hinein. klasse text und bilder.

    over 3 years ago · report as spam
  3. emmasknopf

    emmasknopf

    Wenn ich in der Gegend bin, muss ich da unbedingt rein!

    over 3 years ago · report as spam
  4. aderlass

    aderlass

    Ganz toll, ich liebe solche Lost Places !!!!!

    over 3 years ago · report as spam
  5. evalina

    evalina

    haha, "schissig", ja das waren wir...und zurecht, wie ich finde ;) Toller Artikel, Miezi! :)

    over 3 years ago · report as spam

Where is this?

Nearby popular photos – see more

Nearby LomoLocations

Read this article in another language

This is the original article written in: Deutsch. It is also available in: English.