Community_cup_july_2014
0 : 5

Monday 12:00 CET to Tuesday 12:00 CET – Build 5 LomoWalls which represent your love for analogue – Reward: 5 Piggies

0 : 1

Tuesday 12:00 CET to Wednesday 12:00 CET – Write a blog entry about why you love analogue photography – Reward: 5 Piggies

0 : 50

Wednesday 12:00 CET to Thursday 12:00 CET – Upload 50 Photos - Reward: 5 Piggies

0 : 1

Thursday 12:00 CET to Sunday 21:00 CET – Who do you think will win the huge climax to the football fiesta in Brazil? Take a lucky strike and make your guess in our magazine article - Reward: 10 Piggies

Have an account? Login | New to Lomography? Register | Lab | Current Site:

Kaum steckte das Abi druckfrisch glänzend in der Tasche, überkam so manchen die große Lust sich einfach nur der Sonne hinzugeben und sich kopfüber in die Wellen zu stürzen. Genau das habe ich dann auch gemacht. August 2010: Zehn Tage Toskana glasiert mit einem Abschlusswochenende in Pisa.

Nachdem meine Freundin Alina und ich unheimlich entspannte Tage in dem kleinen italienischen Örtchen “Lari” verbracht haben, war die Vorfreude auf einen gebührenden Urlaubsabschluss in Pisa groß.
Unser Hotel lag im Herzen der Stadt. Da wir zwei Sparfüchse uns nicht das nobelste Hotel ausgesucht hatten, konnten wir uns über eine kaputte Klospühlung oder Wasserflecken an der Decke nicht wirklich beschweren. Wir hatten für die Nacht ein Dach über dem Kopf und das war alles was wir brauchten.
Hat man vor seiner Nase eine völlig unbekannte Stadt und das beste Wetter, gehören wir zu den Menschen, die so viel Zeit wie möglich draußen inmitten von allem Leben sein wollen.

Kurz nach der Ankunft machten wir uns auf den Weg zum Piazza dei Miraculi (Platz der Wunder), mitsamt des eindrucksvollen Wahrzeichens der Stadt. Wir staunten… der Turm ist ja wirklich SO schief!
Hier war es allerdings mehr als schwer sich nicht in einer immensen Touristenschar wiederzufinden, die ihre Köpfe in XXL-Stadtpläne steckten und ununterbrochen Fotos voneinander machten.
Wir sprechen hier allerdings immer von den “Turm-stützenden”, “Turm-küssenden” oder “Turm-umarmenden” Posen, die so manches Schmunzeln auf unsere Lippen zauberte. Obwohl wir selbst touristisch unterwegs waren, zog es uns ganz schnell in abgelegenere Winkel der Stadt. Kleine Gassen mit familiär aussehenden Restaurants und Bars, Balkone und Terassen, vollgestopft mit blühenden Pflanzen und kleine Boutiquen mit alten Filmpostern und Fotos. Da man die gebündelten Touristen leicht hinter sich lassen kann, findet man sich schnell umgeben von dieser Art “Echtheit”; das hat uns sehr gefallen.
Obwohl wir nicht die besten Kartenleser sind und uns eigentlich die meiste Zeit spontan treiben lassen haben, hatten wir trotzdem bald einen guten Überblick über Pisas kleines Zentrum und bestaunten die vielen prachtvollen, alten Gebäude, die einem ständig den Weg pflastern.

Allen empfehle ich auf jeden Fall ein bisschen Zeit an der Arno-Brücke zu verbringen.
Der Fluss mit den bunten Reihenhäusern auf jeder Seite und den kleinen Schiffchen obenauf ist schon Hingucker genug. Wir haben dort auf jeden Fall zwei schöne, ungestörte Picknicke bei Tag und einen netten Cocktailgenuss auf einem Bootsrestaurant bei Nacht gehabt. Außerdem gibt es in Pisa wirklich viele Studenten, dessen Lieblingstreff bei Einbruch der Dunkelheit wohl gerade diese Brücke ist und sich zu einem bunten Treiben vermischen.

Zu guter letzt möchte ich unbedingt noch Pisas Strand erwähnen. Da wir nach zwei Tagen Stadtbummelei mal wieder Lust auf eine frische Brise hatten, haben wir uns auf eine relativ kurze und günstige Busreise gemacht. Angekommen reihte sich allerdings ein Privatstrand an den nächsten, und da wir keine Lust auf enges Liegestuhlgedränge und Bezahlen hatten, suchten wir eine Alternative.
Gefunden haben wir erstmals nur einen US-Army-Strand, aber letztendlich haben wir uns an einem Steinstrand niedergelassen. Ja, Steinstrand. Keine Kiesel und kein Sand.
Wir lagen auf weißen, handgroßen Steinen, was, wenn man sich erstmal eine Grube für seine Vierbuchstaben gegraben hat, gar keine so unbequeme Angelegenheit ist.
Der Ausblick und die Gesellschaft haben zumindest jedes Rückenzwicken wettgemacht und wir waren begeistert von der kräftigen Brandung und der prallen Sonne!

Am nächsten Tag hieß es dann Hallo Hamburg und ich kann nicht leugnen dass ich ebenfalls mit einem albernen Turm-Lehner-Foto in der Tasche nach Hause kam… Leider hatte ich da die analoge Fotografie gerade erst ganz frisch für mich entdeckt und es gibt daher nur Fotos von meiner simplen Autofocus-Canon.
Ich weiß aber genau, dass Lisa Pisa in ein paar Jahren nochmals unsicher machen wird.
Dann aber unbedingt mit besseren Stücken gerüstet, denn tolle Fotomotive gibt es allemal!

written by lisi

1 comment

  1. metzgor

    metzgor

    hört sich nach einem schönen urlaub an ;-)

    over 3 years ago · report as spam

Where is this?

Nearby popular photos – see more

Nearby LomoLocations

  • Pisa

    Oh, who in the world hasn't heard of Pisa and its infamous leaning tower?! I remember my par…