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Aus der Asche einer Explosion

Anawangin ist eine Bucht, die in San Antonio in Zambales liegt - einem Dorf vier Stunden von Manila entfernt. Die Anawagin-Bucht erreicht man dennoch nur per Boot, was von Pundaquit (auch Zambales) wiederum eine Stunde dauert, über zwei Schnellstraßen und einen Berg.

Man sagt, dass der Sand von Anawagin noch von der Asche des Ausbruchs des Mt. Pinatubo stammt.
Statt Kokospalmen gibt es in Küstennähe einen immergrünen Wald. Dieser Ort ist von einer typischen Insel weit entfernt. Es gibt keine Elektrizität, keine Handyverbindung, keine Hotels. Es ist ein Fleckchen, an dem man sich einfach entspannen und alle Sorgen vergessen kann. Alles was man sieht sind ein paar Zelte, zwei kleine Läden, eine öffentliche Toilette und eine Wasserpumpe.
Bevor man die Bucht betritt sollte man im nahen Supermarkt in Pundaquit die Vorräte aufstocken.

Die Bootsfahrt zur Bucht von Anawagin kostet P500 (ca. 8€) mit einem kleinen Abstecher nach Capones Island, wo man den berühmten Leuchtturm besichtigen kann. Meine Freunde und ich blieben für zwei Nächte in der Bucht. Am ersten Tag schwammen wir stundenlang im Meer, übernachteten am Fluss und kochten unser eigenes Essen in einem provisorischen Kochtopf.

Am zweiten Tag stiegen wir den Hügel hinauf, um einen Ausblick über die ganze Bucht zu haben.
Wir spazierten zum Ende des Strandes und schwammen noch etwas. Das Wasser am Strandende war kristallklar und weit weg von allen Campern. Meine Freunde versuchten beim Skimboarden ihr Glück, aber es war einfach zu schwierig. Man kann in einem kleinen Geschäft ein Skimboard für nur P100 (etwa 2€!) mieten. Und wenn man nicht weiss wie man mit Holzkohle grillt, kann man die alte Frau aus dem Laden auch fragen, ob sie gegen eine kleine Gebühr etwas für einen kocht.

An unserem letzten Tag kam unser Bootsmann früh, damit wir Capones Island besuchen konnten.
Dorthin brauchten wir nur eine halbe Stunde, aber wir entschieden uns nicht den Hügel rauf zum Leuchtturm zu gehen, weil wir vom ganzen Schwimmen viel zu müde waren. Wir blieben nur am Strand. Das Wasser war klar und wir bereuten es etwas, unseren Bootsmann nicht nach einer Schnorchelausrüstung gefragt zu haben. Nach einer Stunde auf der Insel ging es zurück nach Pundaquit, um noch zu duschen und heimzufahren.

Bis zu unserem nächsten Abenteuer. :)

written by skyphos and translated by stadtpiratin

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The original version of this article is written in: English. It is also available in: Spanish.