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Lake Tekapo und die Kirche des Guten Hirten

Nach unserem Besuch in Auckland und Banks Peninsula nahe Christchurch war der 3. Stopp auf unserer großen Neuseeland Reise Lake Tekapo. Es ist einer der bezaubernsten Bergseen in den Neuseeländer Alpen. Der Ort ist recht bekannt für seine kleine Kapelle "Church of the Good Sheperd".

Während unseres Aufenthalts in Christchurch und Banks Peninsula (s. vorherige Location) rieten uns viele Leute Lake Tekapo zu besuchen, da es einfach magisch sein soll und es dort die reinste Luft in Neuseeland geben soll. Am Anfang unserer Reise planten wir nicht ins Bergzentral zu fahren, wir wollten eher der Küste bis zum Süden hinunter folgen. Aber nach all dem was wir über diesen Bergsee gehört haben, haben wir beschlossen unsere Route zu ändern und einen Trip in die Berge zu machen, um die Neuseeländer Alpen zu erforschen. Wir haben es nicht bereut!

Auf dem Weg von der Küste zum Lake Tekapo bemerkt man langsam wie sich die Landschaft verändert: Von Feldern und Ebenen zu ansteigenden Straßen. Nach Geraldine, ein kleiner Ort, konnte man die Berge und den Schnee näherkommen sehen. Bis zum Burkess Pass hatten wir definitiv die Küstenebene hinter uns gelassen und betraten eine ganz andere Umgebung.
Nach einer Weile entdeckten wir auf einmal den Lake Tekapo mit seiner unglaublich dunkelblauen Farbe, umgeben von schneebedeckten Bergen. Die Temperatur war sehr niedrig, aber die Sonne schien, was dem Ort diese unglaublichen Töne und Kontraste verlieh.
Reine, frische Luft einzuatmen während man entlang eines wundervollen Sees spazieren geht: Das ist mal was Magisches! Ach, und für Lomographer, dieses sanfte Winterberglicht mit diesen wundervollen Blau- und Weißkontrasten…

Aber für einen Lomographen gibt es an diesem See auch noch etwas anderes Interessantes zu finden: die Chruch of the Good Shepherd, bekannt als das meist fotografierteste Gebäude Neuseelands.
In der Tat, es ist eine einfache und kleine Steinkirche (die 1935 gebaut wurde, um an die erste Siedlung von Pakehas – das sind britische Siedler- an dieser Stelle in der 2. Hälfte des XIX Jahrhunderts zu erinnern), die an dem perfekten Platz am See liegt.
Diese Einfachheit, in so einer atemberaubenden Landschaft hat solch eine real visuelle Kraft, so dass es jeden verführt ein Bild zu schießen. Allerdings ist es nicht einfach ein Foto von der Kirche zu machen, da die Kirche immer von fotobegierigen Touristen umgeben ist und so musste ich bis zum späten Nachmittag warten, um endlich ein Bild von der Kirche und dem See zu bekommen.
Die Kirche ist zudem auch bekannt für seinen wundervollen Blick durch ihre großes Fenster, das auf den See gerichtet ist. Sicher ist, dass Spirituelle und Gläubige aller Art sehr inspiriert sein werden von solch einem heiligen Ort wie diesen.

Und was den Namen der Kirche angeht, der „gute Hirte“ kann natürlich eine Menge an religiösen Bedeutungen haben, aber er kam auch daher, dass die ersten Siedler Hirten waren, da es das Einzige war, was man in dieser Region machen konnte. Um die Bedeutung dieser Beschäftigung zu zeigen, ist direkt neben der Kirche eine Statue als Homage an den wichtigsten Begleiter dieser ersten Hirtensiedler gebaut worden: Einen Schäferhund.

Wenn man diesen Ort wieder verlässt und der Straße runter zu der Küste und dem Süden folgt, sieht man noch andere Seen, die fast genauso schön sind wie der Lake Tekapo, zum Beispiel der Lake Pukaki oder Lake Bennmore. Sie sind definitiv auch einen Besuch wert!

Neuseeland ReiseReport wird fortgesetzt.

written by vicuna and translated by tucktuck

1 comment

  1. pim_g

    pim_g

    I can't understand Germana but I love the photos!

    over 3 years ago · report as spam

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