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El Valle de los Ingenios, Kuba

Das "Valle de los Ingenios" ist ein großes Tal, das einst eines der produktivsten landwirtschaftlichsten Regionen des ganzen Landes darstellte und Heimat dutzender Zuckerraffinerien auf denen Trinidad im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert seinen Reichtum gründete.

Von diesen Raffinerien ist heute nur noch eine erhalten geblieben.
Den Hauptanziehungspunkt des Tales stellt aber nicht die Zuckerraffinerie an sich sondern ein altes Kolonialanwesen dar, die Manaca-Iznaga. Von hier aus fährt eine alte Dampflokomotive noch einige Haltestellen weiter durch das Tal.

Diese alte Dampflokomotive mit liebevollen alten Holzwagons aus dem Jahr 1919 fährt durch das gesamte “Valle de los Ingenios” und startet in Trinidad. Die Reise führt durch dicht bewachsene Landschaften über denen im Norden die Gipfel der “Sierra del Escambray” zu sehen sind und kommt an dem winzigen Gleis des Bahnhofs zu einem Halt. Von hier aus ist es nur ein zweiminütiger Fußweg ( 45 Meter) zu der Hauptattraktion der Gegend, dem alten kolonialen Haus und dem Turm der Manaca-Iznaga.
Die alte Glocke des Turms, die damals den Anfang und das Ende des Arbeitstages vorgab, ist in der Nähe des Hauses zu sehen. Für einen Dollar kann man die etwas unsicheren Holztreppen bis zur Spitze des Turmes besteigen und von dort den Blick über das gesamte Tal genießen.
(Aus dem Rough Guide to Cuba.)

Die weitere Reise mit der Bahn von Manaca-Iznaga aus muss wundervoll sein. Leider wissen wir das nicht, da der Zug die Haltestelle Manaca-Iznaga nie verlassen hat.
Wenn es jemand schafft von dort weiter mit der Bahn zu reisen, dann lasst es uns bitte wissen.

Wir standen da nur in der Mittagshitze bei etwa 35º C und der Zug war der einzige Schattenspender, den es gab. Mehr als einmal dachten wir, dass wir jetzt weiter fahren würden, aber das passierte leider nicht.

Neben dem Bahnhof gab es eine Bar, die die ganze Zeit dieselben 3 mexikanischen Lieder wiederholte, und es gab heißes (natürliche Temperatur) Bier in Plastikflaschen.
Da es dort nach einigen Stunden nichts mehr zu tun gab, fingen die Leute an zu trinken.
Außerdem war nichts los und so sprangen einige Kubaner in die Zugwagons und machten diese zu einem Teil der Bar!

Wir standen ca. 4 oder 5 Stunden dort rum, bis man einen anderen Zug aus Trinidad schickte um uns zurückzuholen. Ich habe nicht mehr als 10km Zugstrecke geschafft.
Willst du eine Sache über wundervolle Dampflokomotiven aus dem neunzehnten Jahrhundert wissen?
Sie lassen einen kleinen schwarzen Fleck auf deiner Kleidung zurück, der einfach nicht verschwinden will….

Also, falls du nach Kuba fährst, dann mach diese Reise!
Es fühlt sich so an, als würde man nie wissen, was dabei passieren wird…!

written by saidseni and translated by sang-mi_79

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The original version of this article is written in: English.