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Abu Simbel, Historisches Weltwunder

Wenn es ein 8. Weltwunder gäbe, so wäre es der Tempel von Abu Simbel. In Ägypten gibt es viele historische Stätten, die man gesehen haben muss und Abu Simbel steht ganz oben auf der Liste. Lasst mich mit euch meine Erlebnisse in dieser LomoLocation teilen.

Die historische Stätte von Abu Simbel verweist auf zwei Tempel, die aus dem Berg gehauen wurden: der große Tempel von Ramses II. und der Tempel der Hathor und Nefertari.
Die Tempel wurden von Pharao Ramses II. im 13. Jahrhundert v. Chr. in Auftrag gegeben.
Seit Tausenden von Jahren wurden die Tempel vergessen und unter Sand begraben, bis 1813 der Schweizer Forscher Jean-Louis Burckhardt auf sie gestoßen ist.

Abu Simbel liegt im südlichen Ägypten, rund 250km von Aswan entfernt.
Die Tempel wurden in den 1960er Jahren, unter Androhung von Hochwasser des Nils durch den Bau des Assuan-Staudamms, umgesiedelt. Während der Umsiedlung wurden die Tempel in Blöcke geteilt, auf der Berg transportiert und wieder zusammengesetzt.
Ein Blick auf die riesigen Statuen und man kann sich vorstellen, was für ein gigantischer Aufwand aufgebracht werden musste.

Der Tagesausflug nach Abu Simbel begann um 3 Uhr morgens.
Nur halb wach, wurde jedem Gast eine Lunchbox gegeben und dann wurden wir zum wartenden Bus getrieben. Vom Hotel aus fuhr der Fahrer zu einem anderen Treffpunkt für Klein- und Reisebusse.
Uns wurde gesagt, dass für die Sicherheit der Touristen, alle Reisen nach Abu Simbel von bewaffneten Konvois begleitet werden. Nach einem kurzen Frühstück im Bus, schlief ich die 3-Stunden-Reise lang und wachte auf und sah den Sonnenaufgang in der Wüste.
Ein schneller Weg, um Abu Simbel zu erreichen ist das Flugzeug, aber man sollte darauf vorbereitet sein, die Tickets früh genug zu buchen.

Vor dem Besuch von Abu Simbel, las ich Berichte und sah mir Bilder des Tempels im Internet an.
Doch nichts übertrifft es, als einmal selbst da gewesen zu sein.
Die Statuen sind schon von weitem sichtbar und die Tempel aus der Nähe zu bewundern ist einfach erstaunlich. Zu wissen, dass dieser Tempel auf den Berg vor Tausenden von Jahren gebracht wurde, erzeugt ein sehr surreales Gefühl.
Der Große Tempel mit vier sitzenden Kolossalstatuen von Ramses II. ist einfach großartig.

Der Tempel für die Göttin Hathor und Königin Nefertari ist kleiner, aber ebenso beeindruckend.

Zum Schutz der Denkmäler und Artefakte im Tempel, ist das Fotografieren nicht im Inneren des Tempels erlaubt. Dies ist wahrscheinlich ein guter Schachzug, denn so besuchen Tausende von Touristen die Tempel täglich und angesichts des limitierten Innenraums würde das Fotografieren wahrscheinlich zu erheblichen Einbußen führen.

Für die, die es interessiert, wie der Name Abu Simbel zustande kam: es ist nach einem kleinen Jungen benannt, der Burckhardt bei der Suche nach den Tempeln geholfen hat.

Mehr Info hier

written by lomopop and translated by brommi

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The original version of this article is written in: English.