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Akropolis Adieu - Hallo Weißer Turm!

Als Mireille Mathieu mit diesem Smash - Hit 1971 in die Hitparaden einstieg, war ich noch nicht mal geboren. Trotzdem muss ich ihr heute danken, denn ohne diesen Song hätte ich jetzt keine Einleitung oder Überschrift parat gehabt.

Es war September in Athen.
Der letzte Abend war so leer.
Sie fragte ihn: “Wann kommst Du wieder?”
Da sagte er: “Vielleicht nie mehr”.

Und hier trennen sich dann auch Mireille’s und meine Wege, denn zunächst einmal war ich im Juli in Griechenland, und ich denke auch ganz sicher, dass ich dorthin noch einmal zurückkehren werde. Im Gegensatz zur Sängerin mit der zeitlosen Frisur, war ich auch nicht in Athen, sondern in der mit 363.987 Einwohnern zweitgrößten Stadt Griechenlands: Thessaloniki.

Thessaloniki ist ebenfalls das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der gesamten Region Makedonien. Der Name Makedonien ruft bei mir sofort wieder eine Liedzeile aus Iron Maidens Song “Alexander the Great” hervor. Komisch, wie man sich doch manchmal Sachen merken kann, die man schon ewig nicht gehört hat, aber sobald ein einzelnes Wort auftaucht. ist alles sofort wieder abrufbereit! Das Gehirn ist schon ein prächtiger Computer!

Auf jeden Fall heißt es bei Maiden: “Near to the East, in a part of Ancient Greece, in an ancient land called Macedonia, was born a son to Phillip of Macedon, the legend his name was Alexander.”

So, und hier schließt sich der Kreis wieder, denn Alexanders Halbschwester hieß Thessalonike – und nach ihr wurde diese schöne Stadt benannt.

Bei meiner Location geht es aber heute nur um einen Teil dieser Stadt, genauer gesagt um das Wahrzeichen: den Weißen Turm.

Seit seiner Errichtung im 15. Jahrhundert hat er eine lange Geschichte hinter sich und diente schon als Teil der Befestigungsanlage, Gefängnis, Garnison und Museum.

Der Turm misst 29 Meter, ist aber sowieso nicht zu verfehlen, denn wenn man wie üblich im Urlaub gemächlich am Wasser entlang schlendert, kommt er relativ zügig in Sichtweite.

Offensichtlich ist der Turm und der Platz davor Treffpunkt für Touristen, Thessalonikis Jugend, Musikern und manchmal auch Schaustätte von bizarren Rekordversuchen. (Als ich vor Ort war, bemühte sich die Stadt offensichtlich mit dem längsten Sofa der Welt ins Guiness-Buch eingetragen zu werden – was irgendwie aber noch Mogelei roch, denn es war nicht ein Sofa, sondern ca. geschätze 100 Klippan Ikea Sofas nebeneinander aufgebaut)

Wie auch immer, der Turm, die Leute auf dem Platz, die Pferdekutschen und das gesamte Szenario bieten auf jeden Fall genug Motive für unsere nimmersatten Lomographen-Linsen.

Bleibt mir also nur noch, mich im Sinne von Mireille zu verabschieden:

Weißer Turm, Adieu – ich muß gehen
Die weißen Rosen sind verblüht – was wird geschehen?
Ich wär so gern geblieben – Weißer Turm – Adieu!

Anspieltip: Iron Maiden – Alexander the Great
oder Mireille Mathieu – Akroplois Adieu

written by eyecon

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