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Frag Deinen Guru: Ophelia Fragt Bloomchen

Alle zwei Wochen servieren wir euch die ausgefallensten Lomo-bezogenen Fragen, die je in der analogen Geschichte geschrieben wurden!

Oder vielleicht auch nicht! Aber wir sind uns sicher, dass diese Lomo-Fragen uns weiter das riesige Mysterium dieser analogen Welt, in der wir leben, ergründen lassen. In der dieswöchigen Ausgabe von Frag deinen Guru, bieten wir euch eine Unterhaltung zwischen Newcomer ophelia und LomoGuru bloomchen.

Foto von bloomchen

Wir dürfen vorstellen: bloomchen oder Torsten Dittkuhn aus dem großartigen Berlin. Mit tausenden Lomographien in seinem Home hat er einst die analoge Welt für eine ziemlich lange Zeit verlassen, doch unser analoges Gedächtnis hat mit Sicherheit nie vergessen, was für ein grandioser Lomograph er ist! Es ist sein fünfzehntes und bestimmt nicht letztes lomographisches Jahr – Torsten wird uns sicher erhalten bleiben!

Foto von ophelia

Und hier ist unser Newcomer ophelia oder Ilaria Ingravalle. Sie entdeckte die Lomografie über www.postcrossing.com, wo sie eine lomographische Postkarte erhielt. Nach dieser Begebenheit begann ihr Interesse an der Lomographie zu wachsen.

Ilaria hat in Rom ein Kunststudium absolviert. Ihre Interessen sind die Natur, Porträts verschicken und bekommen, Süßes backen, Reisen und natürlich die Lomographie!

Eine Katze aus ophelias LomoHome sagt hallo!

Wir haben die beiden zusammengebracht, jetzt lasst uns herausfinden wie ihr Interview gelaufen ist!

Ilaria Ingravalle (II): Schön, dich kennenzulernen, bloomchen! Deine Biografie in deinem LomoHome ist so witzig! Acht Jahre ohne analoge Fotografie… Warum? Und warum bist du zurück gekommen?

Torsten Dittkuhn (TD): Lange Geschichte. [Aber] nun ja, ich habe nicht geplant, zurück zu kommen, es ist einfach passiert. Rückblickend kaufte ich mir meine erste Kamera, als mir etwas in meinem Leben fehlte und ich 500 km entfernt von Freunden und Familie lebte. Also begann ich, mich auf meine Wurzeln zurück zu besinnen, indem ich mir alte Fotos ansah und da merkte ich, dass es nicht besonders viele aus meiner Teenager-Zeit gab. Deswegen kaufte ich mir eine LC-A, um mein Leben zu dokumentieren – das war das erste Mal, dass mich die Lomographie in ihren Bann zog. Etwa zwei Jahre später zog ich nach Berlin und begann, an Lomo-Wettbewerben teilzunehmen, die von der Lomographischen Botschaft in Berlin, Prenzlauer Berg, organisiert wurden. Ich bin sogar zum Lomo Hauptsitz in Wien gereist um mir einen Actionsampler zu holen, als dieser raus kam.

Dann, 2003, erzählte mir ein Freund von Ultimate Frisbee. Also probierte ich es aus und es faszinierte mich auch. Ich fing an, sehr viel zu trainieren und spielte sehr viele Turniere, auch internationale. Also löste das Ultimate Frisbee die Lomographie für ca. 8 Jahre ab. Doch als ich letztes Jahr den Lomography Newsletter erhielt und von der La Sardina Kamera las, die meine Freundin mir schenkte, kam ich zur Lomographie zurück. Heutzutage trainiere ich weniger [Ultimate Frisbee] und fotografiere dafür mehr.

II: Du hast viele Kameras – was war deine erste? Und warum hast du diese ausgesucht?

TD: Meine erste Kamera war eine LC-A. Ich habe sie in der Stadt, in der ich zur Schule ging, für 249 DM gekauft. Ich wusste nichts über Fotografie oder Kameras, ich wusste nur, dass eine Band (Tocotronic) die ich sehr mochte (und immer noch mag), LC-A Fotos in ihrem Booklet hatte. Ich mochte den unvollkommenen, unscharfen Stil und sie hatte einen A-Modus zum fotografieren. Das war’s dann.

II: Was ist deine absolute Lieblingskamera und dein Lieblingsfilm?

TD: Schwer zu sagen. Momentan fotografiere ich am liebsten mit meiner Holga, meiner Horizon Perfekt und meiner Seagull 4A. Meine LC-A verwende ich nicht sehr oft, aber sie ist immer noch meine Lieblingskamera. Wir teilen sehr viele schöne Erinnerungen.

Einen Lieblingsfilm gibt es für mich nicht, denke ich. Ich mag den Kodak EBX sehr, aber man lernt die Filme mit der Zeit kennen und somit trifft man seine Wahl dann danach, was man fotografieren möchte.

II: Erzähl mir mehr von dir durch deine Lomographien.

TD:Ich glaube es ist schwer, Wesenszüge zu erkennen wenn man viele verschiedene Kameras nutzt und keine Konzeptalben macht. Vielleicht können andere erklären, was sie in meinen Fotos erkennen. Ich glaube, ich bin ein guter Beobachter und deswegen habe ich so viele “Schnappschüsse” in meiner Galerie. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

II: Hat der Spitzname bloomchen eine besondere Bedeutung für dich?

TD: Ja, das hat er. Mein Spitzname ist eigentlich das, was raus kam, als ein Amerikaner versuchte, einen anderen Spitznamen von mir aufzuschreiben – es ist ein deutsches Wort. Er kannte das Wort nicht und hatte Schwierigkeiten mit dem Umlaut, also schrieb er es so, wie er dachte, dass es richtig sei. Das Ergebnis war bloomchen und ich mochte es, weil es sich lustig anhört, wie er es aussprach. Innerhalb meines Sports in Deutschland kennen die Meisten nur meinem anderen Spitznamen und nicht meinen echten Namen. Könnt ihr erraten wie dieser andere Name lautet?

II: Was bedeutet die Lomographie für dich?

TD: Für mich ist es eine Leidenschaft und ich bin wirklich froh, wieder zurück zu sein. Lomography ist eine großartige Community mit Mitgliedern, die ihre analoge Liebe miteinander teilen. Und obwohl es um die 200 Hardcore-Mitglieder gibt, bin ich ziemlich erstaunt wenn ein Foto in der “Ausgewählte Fotos” Sektion von Usern gemocht wird, von denen ich ungefähr ein Jahr nichts gehört und kein Foto gesehen habe. So lernt man immer mehr Mitglieder kennen und man sieht immer mehr tolle Fotos. Lomography bewahrt einen riesigen Schatz und das mag ich.

II: Bringst du dich fürs Fotografieren in eine besondere Stimmung?

TD: Ich glaube nicht. Ich scanne einfach immer meine Umwelt und ich bin neugierig. Ich will einen Blick in den Hinterhof erhaschen wenn die Tür offen steht und ich möchte wissen, was hinter der nächsten Ecke liegt. Und manchmal denke ich in Fotos. Hört sich seltsam an, aber oft sticht mir in einem Moment etwas ins Auge und ich überlege, wie es auf einem Foto aussehen würde. Ich finde sogar, dass sich verpasste Foto-Gelegenheiten wie eine Qual anfühlen. Aber im Allgemeinen würde ich sagen, dass es nicht gut fürs Fotografieren ist, in einer bestimmten Stimmung zu sein. Stimmung hat etwas mit Gefühlen zu tun, und diese sind nicht die besten Ratgeber. Euphorisch oder so zu sein hilft nicht unbedingt, ein gutes Foto zu schießen, denn man neigt dazu, Dinge auszublenden. Geduldig und geradlinig zu sein hilft hingegen schon.

Sprockets in Ophelias LomoHome.

II: Kannst du dein LomoHome in 5 Worten beschreiben?

TD: Lern Prozess; einige schöne Ergebnisse.

II: Deine beste Lomographie überhaupt? Zeig sie mir und sag mir warum.

TD: Puh. Es gibt ungefähr drei, die ich wirklich wirklich sehr gerne mag. Wahrscheinlich ist das hier meine liebste und ich kann nicht sagen warum. Ich mag die Farben, die ein X-Pro Effekt sind und die Leichtigkeit. Leider ist der Scan nicht wirklich gut, aber [trotzdem] mag ich es.

Foto von bloomchen

II: Du bist ein LomoGuru, aber hast du einen [eigenen] LomoGuru? Wer ist er/sie?

TD: Eigentlich gibt es sehr viele großartige Lomographen da draußen. Einige haben einen speziellen Stil den ich mag und sogar erkenne und andere mag ich sehr, weil sie so kreativ sind, wie zum Beispiel oneira1927 und blueskyandhardrock. Doch wenn ich einen aussuchen müsste, würde ich sagen, bravebird aus Deutschland. Sie bereist die ganze Welt und kehrt wahrscheinlich mit einigen hunderten Fotos heim und macht dann Alben mit nur 5 bis 10 Bildern, aber diese sind atemberaubend. In der analogen Fotografie kann man es, denke ich, kaum besser machen. Einige der Fotos die sie schießt könnte man in Magazinen oder so erwarten. Das Licht, die Orte und das Timing in den Bildern die sie hoch lädt sind einfach unglaublich. Also Ute, mach weiter so. Ich will in Zukunft mehr davon sehen.

II: Hast du dich jemals außerhalb der Community mit anderen Lomographen getroffen? Sind sie auch im echten Leben Freunde?

Ja, ich hab einige in Berlin getroffen. Wirklich nette Leute: sushi_9009, ck_berlin, fruchtzwerg_hh und masha_njam. Das war’s. Aber hoffentlich werde ich in Zukunft noch mehr Lomographen kennenlernen.

Spaß mit der Fisheye!

Das war wirklich ein interessantes Gespräch zwischen den beiden! Danke ophelia und bloomchen! Bis zur nächsten Ausgabe von Frag Deinen Guru!

written by mayeemayee and translated by stacy_mcpommes

2 comments

  1. bloomchen

    bloomchen

    @stacy_mcpommes danke für die übersetzung. da fällt mir ein, dass ich noch eine swap-rolle mit ophelia offen habe.

    8 months ago · report as spam
  2. stacy_mcpommes

    stacy_mcpommes

    @bloomchen gern gemacht :)

    8 months ago · report as spam

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