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Alles begann mit einer blauen Holga...

Eine analoge Plastik Wanderung zwischen Liebe und Hass. Mein Anfang einer Beziehung zu Lomography.

Es war einmal ein langweiliger Sonntag und ich surfte mal wieder Stunden im Internet. Irgendwann fand ich auf verschiedenen Seiten witzige bunte Plastikkameras. Und als ich mir dann die Bilder angeschaut hatte, war es um mich geschehen. Ich wollte unbedingt auch so eine Kamera names Lomo haben.

Foto von rainboow

Ich interessierte mich schon immer für Fotografie, schon als kleines Kind hatte ich analoge Kameras und knipste wild um mich. Aber die analogen Kameras wurden dann irgendwann von Digitalen abgelöst.

Ich schaute mir verschiedene Lomos Tag für Tag an und immer wieder änderte ich meine Entscheidung. Bis ich mir sicher war, dass ich diese Holga 120N will. Und das obwohl ich in verschiedenen Foren gelesen habe, dass man Anfängern von Mittelformat abriet. Ich dachte mir das werde ich schon hin bekommen, so schwer wird das schon nicht werden…

Ich informierte ich mich auf vielen Seiten, wie man zum Beispiel den Film richtig einlegt, was es mit den Masken auf sich hat…

Und dann ein paar Tage später war es endlich so weit. Meine Holga war da!
Als ich sie das erste mal in der Hand hielt dachte ich mir “Huch die ist ja wirklich nur aus Plastik ob da wirklich gute Bilder rauskommen?”

Ich ging in den Keller (denn da war es dunkel), denn ich hatte gelesen, dass man den Film unbedingt im Dunkeln einlegen müsste, da es sonst Lightleaks gäbe. Das Einlegen wurde unterbrochen und mal wieder musste das Internet helfen, und zwar ein Video in welchem gezeigt wird wie man 120er-Filme richtig einlegt.
Nach einem anbahnenden Nervenzusammenbruch schnaufte ich kurz durch, sah mir das Video an und ging wieder in den Keller – es klappte!

Foto von rainboow

Ich drehte und drehte, hatte totale Panik, dass ich den ganzen Film verschwenden würde, aber irgendwann kamen zum Glück die rettenden, erleichternden Striche (oder Punkte, ich weiß es nicht mehr).

Es ging los. Der erste Film war auch gleich voll geknipst, es war ein Lomography Black and White ISO100, den hatte ich mir gleich mitbestellt, um direkt loslegen zu können.

Meine ersten Bilder mit der Holga:

Ich brachte die Bilder zu Rossmann, der entwickelte sie zwar, aber ich war nicht gerade zufrieden mit den Ergebnissen. Im Gegenteil – ich war absolut frustriert; die Bilder sahen total ausgewaschen aus und waren wirklich viel zu dunkel (obwohl ich bei strahlendem Sonnenschein fotografiert hatte). Die Kamera verbannte ich dann erst mal eine Woche in den Schrank. Ich hatte keine Lust mehr drauf, viel Geld für Nichts aus dem Fenster zu werfen. Ich war den Tränen nahe, aber nach vielen aufbauenden Worten meiner Freund und meiner Familie (a lá ‘Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen’) versuchte ich mich noch mal und dieses Mal sollte es ein Farbfilm sein.

Zum Glück wurden die nächsten Bilder immer besser!

Foto von rainboow

Aber ich muss ehrlich sagen, dass mein Anfang um einiges besser hätte laufen können, wenn ich eine 35mm Kamera gekauft hätte… Naja aber ich bin wie ich bin und ein richtiger Sturkopf.

written by rainboow

2 comments

  1. sommer

    sommer

    meine erste Kamera war eine Diana, und ich kann auch sagen, dass mein Anfang besser hätte sein können wenn ich eine 35mm Kamera gekauft hätte! :)

    about 2 years ago · report as spam
  2. fotohelmut

    fotohelmut

    Schöner Beitrag!
    Ich bin grad am grübeln, welche Kamera meine erste war.
    Ich glaube die LC-A von meinem Vater, auch wenn ich mit ihr Lomograpy noch nicht bewusst betrieb.
    Mich hat frustriert, das der Verschluss nicht immer arbeitete.

    10 months ago · report as spam

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