Nordsternpark

Statt eine Zeche nach deren Schließung abzureißen, wie wäre es einen großen grünen Park mit vielen Freizeitangeboten daraus zu machen? Genau das wurde auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern in Gelsenkirchen umgesetzt.

1867 wird 27Jahre nach der ersten erfolgreichen Kohlebohrung mit der Förderung bekommen. Da es damals die erste Zeche nördlich der Emscher war, erhält die den Namen „Nordstern“. Als dann 1914 der Rhein-Herne-Kanal eröffnet wird, erhält die Zeche zudem eine billigen Wasserstraßenanschluß.

Nachdem die Zeche 1993 stillgelegt wurde, sanierte man das Betriebsgelände von Grund auf und verwandelte es in einen Landschaftspark. Das Gelände diente 1997 sogar als Standort für die Bundesgartenschau.

Dabei wurde aber die Bergbauvergangenheit nicht vertuscht, sondern sogar bewusst in die Gestaltung miteinbezogen. Auch das ist heute noch sichtbar. Überall findet man noch Elemente und Gebäude der früheren Zeche. Ein Teil wird gewerkschaftlich genutzt, ein anderer Teil zeigt einfach nur den Ablauf der ehemaligen Zeche und steht seit der BUGA 1997 leer. Natürlich wurde auch die Freizeitgestaltung nicht vergessen. Ein Bergbaustollen kann auch heute noch zu bestimmten Zeiten besichtigt werden. Ansonsten gibt es eine Vielzahl von Angeboten, falls man sich nicht einfach nur auf einer der vielen Wiesen entspannen möchte. Beachvolleyball, Modeleisenbahnwelt , Restaurant, Kletterfelsen oder Festivals, sowie OpenAir-Kino, einfach alles, was das Herz begehrt.

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Nordsternpark
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Route der Industriekultur

written by morning-rain on 2009-11-28 in #world #locations #lc-a #gelsenkirchen #klettern #nordsternpark #deutschland #beachvolleyball #zeche #modeleisenbahn #kanal #industrie

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