Reykjavik Teil 7: Café Laundromat

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Einkaufen macht durstig! Nachdem wir den Flohmarkt besucht hatten und die Geschäfte in der Umgebung angeschaut, wurde es Zeit, ein schönes Café zu finden und ein bisschen zu entspannen. Da bot sich das Café Laundromat an, das schon von außen schön bunt wirkte.

Von: shoujoai

Außerdem wollten wir herausfinden, ob das Café hielt, was der Name verspricht: Waschmaschinen! Beim ersten Besuch sahen wir da leider nichts von, und waren schon ein bisschen enttäuscht. Da wir unsere Koffer überwiegend mit Kameras, Stativen und Filmen vollgepackt hatten, mussten wir dringend einen Waschsalon finden, bevor wir Reykjavik verließen und unsere Island-Tour machten.

Von: shoujoai

Wenn schon keine Waschmaschine, dann doch wenigstens ein heißes Getränk. Wir setzten uns an die Bar, da sonst kein Platz mehr frei war, und entschieden uns für eine heiße Schokolade mit Sahne und einen Chai Tea Latte. Lecker! Währenddessen blätterten wir in ein paar der Zeitschriften, die ausgelegt waren. Wie so ziemlich an allen anderen Orten auch konnten wir unser Getränk mit Kreditkarte bezahlen. Zurück in Deutschland hat es eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich wieder daran gewöhnt hatte, Bargeld mitzunehmen!

Ein paar Tage später fragten wir im Backpackers, ob man dort waschen könnte. Eine andere Deutsche, die wir dort zufällig trafen, meinte, wir sollten doch ins Cafè Laundromat gehen. Und auf unsere erstaunten Gesichter erwiderte sie, dass die Waschmaschinen im Keller versteckt wären. Dort hätten wir vielleicht auch selber mal nachgucken können!

Von: shoujoai

Also machten wir uns ein paar Tage später wieder auf, mit schmutziger Wäsche im Gepäck, und besuchten den Waschraum im Laundromat Café. Waschmaschine, Trockner, Waschpulver – wir bekamen alles, was wir brauchten. Waschen kostete 500 ISK, Waschpulver 150 ISK. Dafür hätten wir im Backpackers 1200 ISK bezahlt.
Neben dem Waschraum gab es einen Raum für Kinder zum Spielen – anscheinend können die Eltern sich oben einen Kaffee gönnen und den Nachwuchs einfach unten abgeben. Zu so später Stunde war der Raum allerdings leer.

Von: shoujoai

Während wir auf die Wäsche warteten, aßen wir einen Hamburger, der leider schon ein bisschen kalt war, ansonsten aber ganz gut schmeckte. Wie in allen isländischen Cafés und Restaurants stehen Karaffen mit Wasser bereit, an denen man sich bedienen kann.

written by shoujoai on 2012-12-13 in #world #locations

2 Comments

  1. gepo1303
    gepo1303 ·

    Ich hätte sehr gerne mal den Koffer mit all den Kameras gesehen ;-)

  2. shoujoai
    shoujoai ·

    @gepo1303: wir haben extra einen Tag vor Abreise noch einen größeren Koffer gekauft... ;D

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